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- Der Traum eines alten Kommandanten
07.07.2026
Ich bin 66 Jahre alt. In meinem Traum stand ich wieder vor meiner Kompanie. Vor mir standen junge Soldaten, hinter mir ein Schützenpanzer Marder. Ich trug mein grünes Barett und sah in die Gesichter der Männer und Frauen, die mir vertrauten.
Ich war Wahlkommandant gewesen. Ich habe Panzer geführt, Soldaten ausgebildet und Verantwortung getragen. Aber eines habe ich immer geglaubt: Wir waren Soldaten des Friedens.
Wir wurden nicht ausgebildet, um Kriege zu erobern. Wir wurden ausgebildet, um unser eigenes Land zu verteidigen, unsere Familien zu schützen und dafür zu sorgen, dass der Frieden erhalten bleibt.
In meinem Traum fragte mich ein junger Soldat:
„Herr Kommandant, warum sitzen wir noch in diesen Stahlkisten? Warum fahren wir in Panzern, wenn heute eine einzelne Drohne aus großer Entfernung alles zerstören kann? Warum schicken uns die Alten in den Krieg, wenn sie selbst wissen, dass sich die Welt verändert hat?“
Ich konnte ihm nicht antworten.
Denn ich wusste, dass er recht hatte.
Die Kriege von heute sind nicht mehr die Kriege, auf die wir vorbereitet wurden. Technik verändert alles. Panzer, die einst Schutz bedeuteten, sind plötzlich verwundbar geworden. Junge Menschen sitzen in Fahrzeugen und wissen, dass sie gegen moderne Waffen oft kaum eine Chance haben.
Dann fragte mich der Soldat noch etwas:
„Wenn die Menschheit so viel Geld für Waffen ausgeben kann, warum kann sie dann nicht genauso viel Geld für Frieden ausgeben? Für Diplomatie? Für Handelsabkommen? Für Zusammenarbeit?“
Wieder hatte ich keine Antwort.
Ich sah die Gesichter meiner Soldaten. Junge Menschen voller Träume, voller Hoffnungen. Menschen, die lieben, lachen und Familien gründen möchten. Und ich fragte mich:
Warum müssen es immer sie sein, die den Preis für die Fehler der Politik bezahlen?
Vielleicht sollten Armeen in Zukunft anders aussehen.
Vielleicht sollten sie nicht mehr dafür da sein, gegeneinander Krieg zu führen.
Vielleicht sollten sie dafür da sein, Menschen bei Naturkatastrophen zu helfen, Brände zu bekämpfen, Überschwemmungen zu retten, Hungersnöte zu lindern oder – wenn eines Tages etwas Unvorstellbares geschieht – die Menschheit gemeinsam gegen Bedrohungen von außen zu schützen.
Nicht gegeneinander.
Sondern miteinander.
Als ich aufwachte, war mir klar: Das war kein gewöhnlicher Traum.
Es war eine Frage.
Eine Frage an uns alle:
Wie viele Kriege müssen wir noch erleben, bevor wir verstehen, dass Frieden mehr Mut verlangt als Krieg?
Denn jeder Panzer, jede Rakete und jede Drohne wurde von Menschen gebaut.
Aber auch jede Brücke, jedes Krankenhaus und jedes Friedensabkommen wurde von Menschen geschaffen.
Die Menschheit hat die Wahl.
Und vielleicht besteht die größte Stärke eines Soldaten nicht darin, kämpfen zu können.
Sondern alles dafür zu tun, damit er niemals kämpfen muss.
Der Verfasser dieses Textes ist unbekannt. Er tauchte im Netz auf und wurde auf Facebook gefunden. Ob sein Ursprung im linken, rechten oder einem ganz anderen Spektrum liegt – oder ob eine KI ihn generiert hat –, spielt eigentlich keine Rolle.
Wir halten den Inhalt jedoch gerade in der heutigen Zeit, in der sich Europa wieder auf einen Krieg einstellt, für absolut veröffentlichungswürdig.
Wie ist Ihre Meinung zu dieser Aussage?
Schreiben Sie uns Ihre Gedanken gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Sofern Ihre Antwort den Grundregeln eines respektvollen Umgangs entspricht, veröffentlichen wir sie hier sehr gerne.
Meinungen:
08.07.2026 16:42 Uhr
Hallo zusammen,
Ruhe im Schiff … könnte man sagen … keine Meinung bisher?
Dann werfe ich mal meine in den Ring ... sorry, die Redaktion erwartet vllt. eine andere, aber hier werden die Leser mit Fiktion - Mythos - oder sogar Schimäre - konfrontiert?!
Ich erkenne keinen anständigen, belastbaren Inhalt im Artikel, den es lohnte, zu diskutieren, zu bewerten.
Die Lage in Europa und der Welt überhaupt ist so ernst, so zugespitzt, dass Tatsachen, aber keine unrealistischen Träume auf der Agenda stehen!
Herzliche Grüße, Euer ständig interessierter Leser
Dr. Reinhard Klos
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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08.07.2026 16:30 Uhr
Die Epoche des Friedens hält statistisch gesehen in Europa schon länger an als in der bisherigen Geschichte. Wir als Berufssoldaten der NVA hatten in erster Linie das Ziel den Frieden zu wahren.
Seit 1989 hat sich das Kräfteverhältnis in der Welt leider drastisch verschoben.
Aber nie waren wir einer kriegerischen Auseinandersetzung näher als im Jahr 2026.
Es ist traurig, dass die Menschheit aus der geschichtlichen Vergangenheit immer noch die falschen Schlüsse zieht und nach den Waffen ruft. Dabei sollte doch jedem vernünftigen Menschen klar sein,dass es gerade in der heutigen technisierten Zeit keine Sieger geben kann.
Aber es ist wohl das alte Spiel, wenn die Wirtschaft am Boden und der Staat völlig überschuldet ist muß ein Feind her. Denn nach jeder kriegerischen Auseinandersetzung fängt ein Land bei „Null“ an.
So kann man für alle Fehler welche in Friedenszeiten begangen wurden den Gegner verantwortlich machen.
Somit sollte der „Traum eines alten Kommandanten“ für jeden Soldaten ein Anstoß zum Nachdenken sein. Auch sollten die Berufssoldaten der Bundeswehr sich noch einmal an ihr Gelöbnis erinnern und daraus die richtigen Schlüsse ziehen.
(§ 9 Soldatengesetz, Eidesformel für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit) „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen."
Die Freiheit kann eben nur in Friedenszeiten gedeihen, sowie das Recht auf ein menschenwürdiges Leben.
Jörg Schmücker
Stabsfeldwebel a.D.