10.07.2026

Steve Jeremy:
Der Bevorstehende Krieg mit Russland:
Ein europäischer Weg in den Untergang

 

Seit dem Ausbruch des Konfliktes in der Ukraine wird in den westlichen Medien und in den westlichen Hauptstädten täglich das Ende Russlands herbeigeredet. Jede Art von Konfliktbewältigung auf nichtmilitärischem Wege - also Diplomatie in welcher Form auch immer - wird vom Westen unisono abgelehnt im festen Glauben an das vorab Gesagte. Dabei wurde bislang nicht einmal ein konkretes Szenario bekannt gegeben, an welchem Punkt und bei Erreichen wovon das Ziel erreicht sein wird, Russland in die Knie gezwungen zu haben.

Auch aus militärischer Sicht wurde die westliche Öffentlichkeit zu keinem Zeitpunkt darüber informiert, wie der westlicherseits gegen Russland angestrebte Krieg ablaufen könnte, was die Bevölkerung zu erwarten hätte.

Im folgenden Artikel äußert sich ein ehemaliger hoher britischer Offizier dazu - allerdings nicht als Vertreter des westlichen Politik- oder Militärbetriebs. Vielmehr kommt Steve Jermy zu Erkenntnissen, die jeden Bürger der EU- und NATO-Staaten Europas über seine Haltung zur Politik der eigenen Regierung und einen möglichen Krieg gegen Russland nachdenken lassen sollte, einen Krieg, den weder EU noch NATO gewinnen kann und gewinnen würde. Es ist Zeit, endlich umzukehren auf diesem Weg in die Hölle. (rbz)

Hier weiterlesen: Seniora.org -- Erziehung - Ethik - Politik

Siehe dazu auch das YouTube-Interview: 
Steve Jermy: Warnung! Die NATO kann keinen Krieg gegen Russland gewinnen 

 

 

Wer ist Steve Jeremy?

Commodore Steven „Steve“ Jermy ist ein hochdekorierter, pensionierter Offizier der britischen Royal Navy, der sich nach seiner aktiven Dienstzeit als einflussreicher Militärstratege, Buchautor und Analyst etabliert hat. Er blickt auf über 35 Jahre maritime und fliegerische Erfahrung zurück.

Militärische Karriere und Kommandos:
Steve Jermy trat in die Royal Navy ein und durchlief eine klassische Offizierslaufbahn mit Spezialisierung auf die Marinefliegerei und Seekommandos:

  • Aktiver Kriegsdienst: Er flog unter anderem Einsätze von Bord der HMS Invincible während des Falklandkrieges (1982) und war während der Bosnien- und Kosovo-Krisen in der Adria im Einsatz.
  • Schiffskommandos: Insgesamt befehligte er vier Kriegsschiffe der Royal Navy, darunter die HMS Tiger Bay, HMS Upton, HMS Arrow und die HMS Cardiff. Zudem führte er das renommierte 5th Destroyer Squadron (5. Zerstörergeschwader) sowie die Marinefliegerabteilung (Fleet Air Arm).
  • Höhere Stabsstellen: Bevor er die Marine verließ, diente er im Direktorat für Politikplanung des britischen Verteidigungsministeriums und als persönlicher Stabschef (Principal Staff Officer) des britischen Generalstabschefs. Seine aktive Karriere endete nach einem Einsatz als Strategiedirektor in der britischen Botschaft in Kabul (Afghanistan) im Jahr 2007; im Jahr 2010 ging er offiziell in den Ruhestand.

Akademischer Hintergrund und strategische Arbeit:
Jermy gilt in Fachkreisen als scharfer Kritiker westlicher Interventionspolitik. Er hält einen Master (MPhil) in Internationalen Beziehungen der University of Cambridge (1993) und absolvierte 2008 das renommierte Royal College of Defence Studies.

  • Das Standardwerk: Im Jahr 2011 veröffentlichte er das Buch „Strategy for Action: Using Force Wisely in the 21st Century“. Das Werk gilt in vielen Militärakademien als wichtiges Lehrbuch für strategisches Denken. Jermy definiert Strategie darin als „einen rationalen Handlungsablauf, der staatliche Macht nutzt, um politische Ziele angesichts gewaltsamen Widerstands zu erreichen“.
  • Kritik an Afghanistan & Libyen: In parlamentarischen Anhörungen des britischen Unterhauses kritisierte er, dass die Einsätze in Afghanistan und Libyen ohne klare, langfristige politische und militärische Strategien durchgeführt wurden und auf Wunschdenken statt auf Realpolitik basierten.

(Quellen: Oxford Martin School, Responsible Statecraft, UK Parliament, www.julianlewis.net)


 

 

 

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