18.05.2026
Mit der Volksmarine der DDR eng verbunden!
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Jedes Jahr wird zur Pflege der Traditionen der Volksmarine ein „Seemannsfrühschoppen“ durchgeführt. Mittlerweile ist es im 70. Jahr der Gründung der NVA der 17. Frühschoppen. Und in diesem Jahr stand er ganz im Zeichen einer Solidaritätsaktion, die alle Teilstreitkräfte der Nationalen Volksarmee und die Grenztruppen der DDR einbindet.
In Peenemünde, dem ältesten Standort der Volksmarine wird er seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Zugleich ist Peenemünde der Standort für ein NVA- Raketenschiff der „Tarantul-Reihe“. Die „Hans Beimler“ eines von ehemals 5 Raketenschiffen dieser Baureihe ist heute als Museum dort vor Anker gegangen und zählt rund 18.000 Besucher jedes Jahr. Nun braucht dieser Stahlkoloss dringend eine Unterwasser-Erneuerungskur. Eine Aufgabe, die von einem Museumsverein allein nicht zu stemmen ist, soll doch diese Kur ca. 55.000 Euro kosten. Aus diesem, Grunde hat der Förderverein Peenemünde gemeinsam mit der Marinekameradschaft Bug 1992 e.V. einen dringenden Spendenaufruf veröffentlicht der nachhaltiges Echo erzeugte.
Wir, die NVA-Interessengemeinschaft-Halle/Regionalgruppen „Hermann Vogt“ im Verband zur Pflege der Traditionen der NVA und der GT der DDR e.V. wollten auch nicht abseitsstehen und haben aus eingeworbenen finanziellen Mitteln zur eigenen Traditionsarbeit beschlossen, davon 150,00 Euro zur Rettung des Museumsschiffes zu übergeben.
Diese Übergabe fand bei der diesjährigen Zusammenkunft, dem Seemannsfrühschoppen in der Gaststätte „Zur Zwiebel“ am 14.05.2026 in Peenemünde statt. Die Übergabe an den Museumsverein nahm der ehemalige Obermaat der Volksmarine, Lutz Albrecht, unter großem Applaus der etwa 80 Anwesenden und ehemalige Angehörigen der Volksmarine vor.
Wir tragen also mit unserer Spende dazu bei, ein marinehistorisches Erbe, das sonst verlorenzugehen droht, zu erhalten.
Es informierte Oberstleutnant a.D. Gerold Möller nach Mitteilung von Obermaat Lutz Albrecht, Mitglied der Regionalgruppe „Hermann Vogt“ in Halle.