23.06.2026

Notwendiges Nachdenken

 

Heute, am 22,Juni jährt sich zum 85. Mal der hinterhältige und vertragsbrüchige Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion. Um 4 Uhr früh drangen die deutschen Divisionen in die Sowjetunion ein und brachten unendliches Leid über die Bevölkerung. Am Ehrenmal im Treptower Park gedachten die zahlreichen Teilnehmer der Opfer dieses verbrecherischen Überfalls. Anwesend waren die Botschafter der Russischen Föderation und Belarus sowie der Militärattaché der RF. Nach der Kranzniederlegung wandte sich der Botschafter der RF in einer kurzen und bewegenden Rede an die Teilnehmer der Veranstaltung. 

Eine besondere Bedeutung bekommt die heutige mahnende Veranstaltung vor dem Hintergrund einer immer offener zu Tage tretenden Aggressivität des so genannten Wertewestens. Besonders in der Bundesrepublik ist zu spüren, dass man sich nicht mit der Niederlage im 2. Weltkrieg abfinden kann. Deshalb müssen die Deutschen wieder kriegstüchtig und siegfähig werden.

Für uns als die Vertreter des Verbandes zur Pflege der Tradition der NVA und der Grenztruppen der DDR war es eine Herzensangelegenheit mit einem Blumengruß der 27 Millionen Opfer, die der deutsche Überfall vom sowjetischen Volk gefordert hat, zu gedenken. Wir können stolz darauf sein, in einer Armee gedient zu haben, deren oberstes Gebot die Erhaltung des Friedens war. Setzen wir all unsere Kraft dafür ein, dass nie wieder von deutschem Boden ein Krieg ausgeht.

Wolfgang Herzig,
Oberst a.D.

 

 

 

 

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