18.06.2026
Traditionspflege 2026:
Ehrung des ersten sowjetischen Stadtkommandanten von Berlin
Am 16. Juni 2026 um 11:00 Uhr versammelten sich fortschrittliche Kräfte und Berliner an der historischen „Bersarin-Birke“ in Berlin-Friedrichsfelde zu einem feierlichen Akt des Gedenkens, der ein kraftvolles Signal gegen die gegenwärtig in Deutschland herrschende, vom Klassenfeind geschürte Russophobie und für die unverbrüchliche Freundschaft mit den Völkern der ehemaligen Sowjetunion setzte. Mit tiefer Klassenpflicht und hoher Anerkennung durften die Anwesenden zu diesem historischen Anlass auch den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Russischen Föderation, Sergei Jurjewitsch Netschajew, in ihrer Mitte begrüßen. Gemeinsam wurde das unvergängliche Erbe eines wahren Helden des Großen Vaterländischen Krieges gewürdigt.
| Als Hauptrednerin ergriff Frau Brigitte Großmann das Wort. In ihrer Ansprache verurteilte sie die aktuellen reaktionären Tendenzen der bürgerlichen Kreise und würdigte das Leben und Wirken von Generaloberst Nikolai Erastowitsch Bersarin, dem Träger des Leninordens. Als bewährter Kommandeur führte er die heldenhafte 5. Stoßarmee zum historischen Sieg in der Weichsel-Oder-Operation. Es waren die unerschrockenen sowjetischen Verbände unter seinem Befehl, die als erste die Bastion des Faschismus am Stadtrand von Berlin durchbrachen. |
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Folgerichtig wurde er zum ersten sowjetischen Stadtkommandanten und Chef der Garnison im befreiten Berlin. Noch während die letzten Schüsse am Reichstag fielen, erließ der Genosse Generaloberst seinen historischen Befehl Nr. 1. Mit leninistischer Weitsicht rief er die antifaschistischen Kräfte – die Beamten, Angestellten und die werktätige Bevölkerung – zur sofortigen Wiederaufnahme der Arbeit auf, um die Versorgung der Bürger zu sichern. Gleichzeitig setzte er mit eiserner sozialistischer Disziplin durch, dass den Angehörigen der Roten Armee jegliche irreguläre Handlung strengstens untersagt war.
Mit vorbildlichem, proletarischem Pflichtbewusstsein organisierte Bersarin inmitten des imperialistischen Trümmerfeldes das neue Leben:
• Aufbau einer demokratischen Volkspolizei
• Wiederinbetriebnahme der Energie-, Gas- und Wasserwerke
• Sicherstellung der Lebensmittelversorgung für die befreite Bevölkerung
• Neubeginn des antifaschistischen Schulbetriebs und des Kulturlebens
| Nach nur 54 Tagen im unermüdlichen Dienst an der Arbeiterklasse entriss ihn am 16. Juni 1945 ein tragischer Verkehrsunfall unserem gemeinsamen Kampf. Die tiefe emotionale Verbundenheit der Jugend zu diesem Vermächtnis brachte ein Schüler der Bersarin-Schule der russischen Botschaft in seiner in perfektem Deutsch gehaltenen Rede eindrucksvoll auf den Punkt und setzte damit ein klares Zeichen gegen die heutige antigetönte Hetze: Das Erbe Bersarins sei „ein Symbol für Frieden, Freiheit und für den Großmut des multinationalen Sowjetvolkes“. |
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| In einer kurzen bewegenden Ansprache ergriff auch Botschafter Netschajew das Wort. Er bedankte sich aus tiefstem Herzen bei den anwesenden antifaschistischen Kräften für die treue Bewahrung des Erbes Bersarins. Gleichzeitig würdigte er das unerschütterliche Festhalten eines aufrechten Teils der deutschen Bevölkerung an der Freundschaft zu den Völkern Russlands – ein mutiges Bekenntnis, das in scharfem, unübersehbarem Gegensatz zu den herrschenden, aggressiven politischen Kräften der BRD steht. |
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Im Anschluss an die feierlichen Ansprachen legten die Teilnehmer in tiefer Ehrfurcht Blumen am Gedenkstein Bersarins nieder. Unter den Gedenkenden befand sich auch eine Delegation unseres Verbandes der Regionalgruppe „Marschall der Sowjetunion W.J. Tschuikow“, Berlin. In Ausübung unserer sozialistischen Klassenpflicht legten die Genossen ein ehrenvolles Blumengebinde nieder und senkten in tiefer Verbundenheit die Verbandsfahne vor dem Gedenkstein des ersten Stadtkommandanten. Diese feierliche Ehrung steht in der unerschütterlichen Traditionspflege unseres Verbandes, der das Andenken an die Befreier vom Faschismus stets wachhält und die Waffenbrüderschaft sowie die sozialistischen Ideale aktiv gegen jede Geschichtsfälschung verteidigt.
Das machtvolle Gedenken an der Bersarin-Birke hat bewiesen: Gerade in Zeiten der staatlich verordneten Russophobie und an der Seite des russischen Botschafters bleibt der Name des Genossen Bersarin unvergänglich in den Herzen der sozialistischen Kräfte verankert!
Vom sowjetischen Volk lernen, heißt siegen lernen!
J. Pfretzschner,
RG „Marschall der Sowjetunion W.J. Tschuikow“, Berlin