30.04.2026
81.Jahrestages der Begegnung sowjetischer und amerikanischer Soldaten an der Elbe in Torgau
Liebe Genossen und Genossinnen, liebe Freunde und Sympathisanten des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und Grenztruppen der DDR,
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die DKP hatte auch in diesem Jahr dazu aufgerufen, an der Veranstaltung zum 25. April 2026, anlässlich des 81.Jahrestages der Begegnung sowjetischer und amerikanischer Soldaten zum Ende des zweiten Weltkrieges vom 25. April 1945, an der Elbe in Torgau teilzunehmen.
Einige Mitglieder unseres Verbandes sind diesem Aufruf gefolgt und haben aktiv an dieser Demonstration und der Gedenkveranstaltung in Torgau teilgenommen.
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Viele Teilnehmer der DKP und Teilnehmer befreundeter Organisationen hatten sich dazu gegen Mittag am 25. April 2026 am Brückenkopf in Torgau versammelt um aktiv an der Demonstration teilzunehmen.
Auch in diesem Jahr lautete das Motto "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!"
Die Teilnehmer bewegten sich in einem Demonstrationszug durch die Stadt Torgau und an vier verschiedenen Orten wurden Redebeiträge gehalten und auf dem Marktplatz in Torgau unter anderem auch ein Kulturprogramm vorgetragen.
| An der ersten Station dem Ernst-Thälmann-Denkmal in Torgau wurde ein Redebeitrag von Friedemann Munkelt, Oberst a.D., Mitglied unseres Traditionsverbandes der NVA/GT der DDR gehalten. In seiner Rede ging er darauf ein, dass es keine 10 Jahre gedauert hat nach dem Ende der DDR im Jahre 1990, bis die Bundesrepublik sich am Jugoslawien-Krieg beteiligt hatte und damit eine über vierzig-jährige Friedensperiode in Europa endete. Er kritisierte die Haltung der Bundesrepublik zu Russland und dazu, dass Deutschland mit seiner Bundeswehr zu stärksten Armee Europas gemacht werden soll, insbesondere die Redewendung, Deutschland wieder kriegstüchtig machen zu wollen. |
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Die zweite Station war der Marktplatz in Torgau wo es verschiedene Informationsstände von Organisationen und Parteien gegeben hat. Auch hier wurden Redebeiträge gehalten und ein Kulturprogramm mit sowjetischen Liedern geboten.
Die dritte Station war das Denkmal der Begegnung an dem Patrik Köbele, der Vorsitzende der DKP, eine Rede gehalten hat. Er mahnte in seiner Rede an die Gefahr eines neuen Krieges, an die aktuellen politischen Ereignisse unter anderem den immer noch anhaltenden Ukraine Konflikt und an den neu entstandenen Krieg im Iran.
Die Begegnung an der Elbe am 25.April 1945, bekannt als Elbe Day, war eines der symbolträchtigsten Ereignisse der Endphase des zweiten Weltkrieges in Europa. Am 25.April 1945 trafen bei Torgau erstmals Soldaten der US-Armee und der roten Armee aufeinander. Amerikanische Truppen der 69.Infantriedivision, die von Westen vorrückten stießen auf sowjetische Einheiten der 1.Ukrainischen Front, die von Osten kamen. Die erste Begegnung fand beim Ortsteil Strehla statt, bekannter wurde jedoch das Zusammentreffen an der zerstörten Elbbrücke in Torgau. Dort reichten sich die Soldaten beider Armeen die Hände - ein Moment, der später weltweit als "Händedruck an der Elbe" bekannt wurde. Die Begegnung hatte deshalb vor allem symbolische Bedeutung, weil sie zeigte, dass die Zusammenarbeit der Alliierten trotz politischer Unterschiede funktionierte, dass man den gemeinsamen Sieg über den Nationalsozialismus erreicht hatte, in dem die Sowjetunion mit 27 Millionen toten Menschen aber den Hauptanteil des zweiten Weltkrieges zu tragen hatte.
Es gab nun die Hoffnung auf eine friedliche Nachkriegsordnung. Die aktuelle politische Situation in der Welt deutet aber darauf hin, dass man nicht die richtigen Lehren und Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen des zweiten Weltkrieges gezogen hat. Dieses kommt besonders zum Ausdruck in der neu entstandenen Russophobie, die durch Vertreter der deutschen Regierung versucht wird der öffentlichen Meinung auf zudiktieren.
Die Demonstration endete in dem der Demonstrationszug über die Elbe zum Ausgangspunkt zurückkehrte, wo zum Abschluss der Veranstaltung Patrik Köbele das Schlusswort hielt.
Die Veranstaltung verlief ohne Vorkommnisse und erfüllte die vorgegebene Zielstellung im Kampf gegen Krieg, für den Frieden.
Andreas Reinicke, Hptm. a.D.