16.03.2025

70 Jahre NVA: Traditionsarbeit und Zeitzeugenschaft in Berlin -
feierliche Mitgliederversammlung der RG „Marschall der Sowjetunion W.I. Tschuikow“

 

Am 11. März 2026 beging die Regionalgruppe Berlin „Marschall der Sowjetunion W.I. Tschuikow“ in würdigem Rahmen ihre Mitgliederversammlung anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der Nationalen Volksarmee.

Trotz der Tatsache, dass einige Mitstreiter krankheitsbedingt an der Teilnahme gehindert waren, verlief die Zusammenkunft in einer Atmosphäre der Kameradschaft und Verbundenheit. Der Vorsitzende der Regionalgruppe, Genosse Oberstleutnant a.D. Siegfried Eichner, eröffnete die Versammlung mit einem Toast auf das siebte Jahrzehnt unserer sozialistischen Verteidigungsmacht und die Beständigkeit unserer Traditionen.

In einem Moment des ehrenden Gedenkens erhoben sich die Anwesenden, um den verstorbenen Mitgliedern der Regionalgruppe, Oberstleutnant a.D. Ernst Forkel und der ehemaligen Zivilbeschäftigten Brunhilde Büdler, eine letzte Reverenz zu erweisen. Ihr Wirken bleibt unvergessen.

Ein Höhepunkt des offiziellen Teils war die Auszeichnung verdienter Genossen. In Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste wurde der Genosse Stabsfeldwebel a.D. Carsten Mahr mit der Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Auszeichnung Stabsfeldwebel a.D. Carsten Mahr Stabsfeldwebel a.D. Carsten Mahr

Im Geiste der unverbrüchlichen Waffenbrüderschaft verlas der Vorsitzende die Grußbotschaften der polnischen Genossen und überbrachte zudem Ehrengeschenke der Schützenvereinigung „Strzelec“ aus der Republik Polen. Als Zeichen der grenzübergreifenden Verbundenheit wurden die Genossen Oberst a.D. Herzig, Oberstleutnant a.D. Krug, Oberleutnant a.D. Postrach, die Hauptleute a.D. Pfretzschner und Reinicke mit einem personalisierten Fahrtenmesser geehrt. Wir bedauern aufrichtig, dass die polnischen Freunde aufgrund der Umstände nicht persönlich anwesend sein konnten, wissen sie aber fest an unserer Seite.

Auszeichnung mit Ehrengeschenke der Schützenvereinigung „Strzelec“  "Hauptmann Jürgen Pfretzschner anlässlich des 70. Jahrestages der Nationalen Volksarmee von polnischen Freunden 1.03.2026 

Ein weiteres deutliches Zeichen der Verbundenheit mit unseren kameradschaftlichen Traditionen setzte die Regionalgruppe durch ihre Beteiligung am zentralen Spendenaufruf des Verbandes. Ziel dieser Initiative ist die finanzielle Sicherstellung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen am Museumsschiff der Volksmarine "Hans Beimler" am traditionsreichen Standort Peenemünde.
Durch das hohe Verantwortungsbewusstsein der anwesenden Mitstreiter konnte ein Betrag von 85,00 € als freiwillige Spende gesammelt werden. In konsequenter Umsetzung des Willens des Kollektivs fasste die Mitgliederversammlung zudem den Beschluss, diesen Betrag aus den Haushaltsmitteln der Regionalgruppe um weitere 15,00 € aufzustocken. Somit stellt die Berliner Regionalgruppe einen Gesamtbetrag von 100,00 € als aktiven Beitrag zur Bewahrung der ruhmreichen Geschichte der Seestreitkräfte bereit.

 

Im weiteren Verlauf verlas die Versammlung die Grußbotschaften des Ältestenrates, gefolgt von einem kämpferischen Beitrag des Genossen Oberst a.D. Herzig. Er rezitierte seine im „RotFuchs“ veröffentlichten „Gedanken zum 70. Jahrestag der Gründung der NVA – einer Armee des Friedens“, was auf große Resonanz stieß.

Das zentrale Referat hielt der Genosse Oberstleutnant a.D. Siegfried Eichner. Mit hoher Sachkenntnis und persönlicher Tiefe berichtete er über seine Dienstzeit in der Verwaltung Aufklärung der NVA – jenem Bereich, der zum Schutz des Friedens unter der Tarnbezeichnung „Mathematisch-Physikalisches Institut“ in der Berliner Oberspreestraße agierte.  Gen. OSL a.D. Eichner während seines Vortrages 

Genosse Eichner vermittelte ein lebendiges Bild seiner Tätigkeit an der Nahtstelle zwischen militärischer Aufklärung und Diplomatie. Er schilderte eindrucksvoll seine Einsätze als Gehilfe des Militärattachés in der VR China (Peking) sowie in Vietnam (Hanoi), wobei er auch die Verantwortung für Kambodscha und Laos trug. Sein Bericht zeichnete sich dadurch aus, dass er neben den harten dienstlichen Anforderungen auch die menschlichen und humorvollen Seiten des diplomatischen Parketts im Fernen Osten beleuchtete.

Die Regionalgruppe folgte auch dem Spendenaufruf des Verbandes zur finanziellen Unterstützung der Sanierung des Museumschiffes der Volksmarine in Peenemünde. Es konnten 85 € gesammelt werden. Weitere 15 € gab der Schatzmeister auf Beschluss der Mitgliederversammlung aus den Haushaltsmitteln der Regionalgruppe dazu, so dass insgesamt 100 € für diese Unterstützung aus Berlin bereitgestellt werden können. 

Die Mitgliederversammlung schloss mit einer feierlichen Bekräftigung: Das Erbe der Nationalen Volksarmee als Armee des Volkes und des Friedens wird durch die Arbeit der Regionalgruppe auch im 70. Jahr ihrer Gründung aufrecht erhalten.

Unteroffizier a.D. Raimund Hoffmann 

 

Jürgen Pfretzschner,
RG Berlin „Marschall der Sowjetunion W.I. Tschuikow“

 

 

Unsere Webseite verwendet für die optimale Funktion Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.