09.11.2025

Gedenken an Richard Sorge zum 81. Jahrestag
seiner Ermordung am 7. November 2025 in Berlin

 

Mitglieder der Gesellschaft für rechtliche und humanitäre Unterstützung, Mitglieder des Verbandes zur Pflege der Traditionen der NVA/GT der DDR und anderer befreundeter Organisationen sowie Gäste der russischen Botschaft in Berlin versammelten sich an der Richard-Sorge-Gedenktafel in Berlin Friedrichshain, um an die feige Ermordung des Kundschafters für den Frieden Dr. Richard Sorge vor 81 Jahren im Sugamo-Gefängnis von Tokio zu erinnern.

Vom Vorsitzenden der Gesellschaft für rechtliche und humanitäre Unterstützung Hans Bauer wurde die Gedenkveranstaltung eröffnet. In einer kurzen Ansprache wurde darauf verwiesen das wir uns im achtzigsten Jahr der Befreiung vom Hitlerfaschismus befinden und das sich daraus eine besondere Verantwortung für den Frieden ergibt. Er sprach über die Faschisten die 1944 in Tokio das Todesurteil gegen Richard Sorge vollstreckten, die angespannte Lage in Europa die den Weltfrieden gefährdet und die wieder entstandene Russophobie in den Beziehungen zu Russland.

Nach der kurzen Ansprache wurden Blumen und Blumengebinde an der Gedenktafel von Richard Sorge niedergelegt.

Im Anschluss daran wurde von Andreas Reinicke ein Kurzvortrag über Richard Sorge gehalten. Er sprach als Mitglied der Gesellschaft für rechtliche und humanitäre Unterstützung und als Mitglied des Verbandes zur Pflege der Traditionen der NVA/GT der DDR.

Nach einem weiteren Verweilen am Ort der Kundgebung hat Hans Bauer das Schlusswort der Veranstaltung gehalten. Er sprach von der Besonderheit des heutigen Tages in Bezug auf die vor 108 Jahren stattgefundene große sozialistische Oktoberrevolution und das Vermächtnis von Dr. Richard Sorge in Bezug auf die Wichtigkeit der Informationen die er an den russischen Militärgeheimdienst GRU gesendet hat. Der Kriegsverlauf konnte dadurch nach dem feigen Überfall Nazi Deutschlands vom 22. Juni 1941 entscheidend verändert werden, der letztendlich zum Sieg über das faschistische Deutschland führte. Am 8. Mai 1945 war der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus vollendet.

Die Losung „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ hatte heute hier eine wichtige Bedeutung gehabt.

Zum Abschluss der Veranstaltung ertönte die sowjetische Nationalhymne. Es war und ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, diese Hymne zu hören.

An passender Stelle spielte auch ein für diesen Anlass bestellter Trompeter ehrende und gedenkvolle Klänge aus seiner Trompete die voll und ganz für die unvergessenen ruhmreichen Meldungen von Dr. Richard Sorge ausgewählt wurden. Die Gedenkveranstaltung zu Ehren von Dr. Richard Sorge war wie jedes Jahr richtig gut besucht.

Ein besonderes Lob gilt dem Webmaster des Traditionsverbandes Jürgen Pfretschner, der mit neuer Technik und sehr guter Vorbereitung für eine hohe Qualität im akustischen Bereich gesorgt hatte. Das war wirklich ganz große Klasse und ist bei den Teilnehmenden sehr gut angekommen.

Andreas Reinicke, Hauptmann. a.D.

 

Zum Redebeitrag über Richard Sorge

 

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