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„Geschichte und Technik - vereint durch Kunst“

Text und Bilder: Rolf Zander und Silvio Pfeffer

Generalleutnant a.D. Horst Zander und sein Sohn Oberst a.D. Rolf Zander

Generalleutnant a.D. Horst Zander und sein Sohn Oberst a.D. Rolf Zander übergaben am 27.12.2019 dem „Museum of War & Art“ in Schwanebeck das Porträt des Generalleutnants - gemalt durch Lukas Wirp - für die Ausstellung.
Generalleutnant a.D. Horst Zander - Jahrgang 1929 - war unter anderem Stellvertreter des Chefs der Landstreitkräfte und Chef Technik und Bewaffnung.

Generalleutnant a.D. Horst Zander

Das Gemälde - aus dem Pinsel des Militär- und Marinemalers Lukas Wirp - war auf Wunsch des Sohnes entstanden, und reiht sich nun im Museum neben Admiral a.D. Theodor Hoffmann (verstorben 2018 ) und Generalmajor a.D. Heinz Janshen ein.

Admiral a.D. Theodor Hoffmann

Was ist das Besondere, ist doch auch dieses Gemälde ein Bild wie viele andere Porträts. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts - also auch genau in der Zeit des Bestehens der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR - war es unüblich geworden, Porträts wirklich zu malen.

Generalmajor a.D. Heinz Janshen

Fotos waren aufgeblockt preiswerter und einfacher in der Herstellung. Hinzu kam noch, das der Naturalismus in der Malerei etwas unüblich wurde; das Abstrakte, Skizzen, Kohlezeichnungen und die Moderne waren „in“.
Durch den Eigentümer des galerieartigen Museums Dr. Modler wird durch die Bereitstellung von Platz und Geldmitteln für die Bilder, die Möglichkeit geschaffen Militärs und Militärtechnik verbunden mit originaler Signierung für die Zukunft zu erhalten.

Natürlich hat jede Medaille zwei Seiten. Die Deutsche und Internationale Militärgeschichte begann nicht mit der NVA, den GT bzw. den Streitkräften des Warschauer Vertrages und den befreundeten Armeen und sie existierten auch nicht in einem „luftleeren“ Raum.

Blick in die Ausstellung

Wie die Militärgeschichte sich durch Vielfältigkeiten jedweder Art zeigte und zeigt, so „lebt“ auch ein Museum / eine Galerie durch Vielfalt und Zeitdetails jedweder Art.

Blick in die Ausstellung

So also finden sich hier hier auch Bilder oder Porträts von Technik und Personen der beiden Weltkriege und neueren Militärzeit.
Unter dem Motto „Kunst bringt Menschen zusammen und verbindet die Generationen. Durch unsere Ausstellungen und Kunstinstallationen wollen wir unseren eigenen Teil dazu beitragen – als Geschenk an die Gemeinschaft und als Ausdruck der Individualität jedes Einzelnen von uns.“ geht es hier nicht um Verherrlichung sondern um das Festhalten von einzelnen zeitgeschichtlichen Details.
Dies mag sicherlich nicht jedem Leser dieses Artikels oder Besucher des Museums gefallen; aber das schafft man auch nie.

Blick in die Ausstellung

Generalleutnant a.D. Horst Zander jedenfalls war beim Besuch des Museums beeindruckt und bei der Übergabe des Gemäldes stolz, sich mit einreihen zu dürfen. Eine kleine Information sei noch erlaubt, das größte neuzeitliche Gemälde zum Thema NVA und Volksmarine des Malers Lukas Wirp befindet sich Militärmuseum „Der Dachboden der NVA“ in Neustadt-Glewe. Es zeigt das KSS „Berlin - Hauptstadt der DDR“ mit der taktischen Nummer 142 nach der letzten Fahrt einlaufend in Rostock / Warnemünde mit Flagge auf Halbmast und aufziehenden Gewitterwolken von Westen her.

Blick in die Ausstellung

Auch diese Art der Beteiligung an der heutigen musealen Gestaltung und der Bereitstellung von Exponaten der Zeitgeschichte hat etwas mit Traditionsarbeit und Traditionspflege zu tun.

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