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- Gedanken des Hauptmanns a.D. Raimon Brete zum 13. August
23.07.2024
Nach erfolgreichen Abschluss der Offiziersschule der Landstreitkräfte "Ernst Thälmann" wurde ich zu den Grenztruppen nach Potsdam-Babelsberg als Zugführer in das Truppenteil Börner versetzt. Hier erlebte ich 1969 in einer feierlichen Veranstaltung die durch Oberst Sommerfeld im Auftrag des Ministers für Nationale Verteidigung, Armeegeneral Heinz Hoffmann, vorgenommene verpflichtende Namensverleihung "Walter-Junker-Kaserne". In einer eindrucksvollen Ausstellung wurde über das Leben des Potsdamer Jungkommunisten Walter Junker, der im Spanischen Bürgerkrieg gefallen, informiert. Zu dem militärischen Zeremoniell waren viele Gäste erschienen, unter ihnen die Schwester Walter Junkers.
Bei der Sicherung der Staatsgrenze wurden die Regimentsangehörigen Unteroffiziere Schmidtchen und Rolf Henniger hinterhältig ermordet. Ihnen wurde mit einem Traditionszimmer und mit einem Gedenkstein Erinnerungsstätten geschaffen. Mit der Übernahme der DDR durch die BRD verschwand das Ehrenmal. Es war für mich eine politisch und persönlich prägende Zeit.
Raimon Brete
Hauptmann a.D.
"Keine sehr schöne Lösung, aber tausendmal besser als ein Krieg."
„Am Brandenburger Tor kann man sich anschaulich davon überzeugen, wie viel Kraft und wahrer Heldenmut der Schutz des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden vor den Anschlägen des Klassenfeindes erfordert... Ewiges Andenken an die Grenzsoldaten, die ihr Leben für die sozialistische DDR gegeben haben."