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DDR Kabinett Bochum
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Die Nationale Volksarmee der DDR – eine Armee des Friedens
Grußadresse zum 65. Jahrestag
der Gründung der Nationalen Volksarmee

Die Nationale Volksarmee der DDR sicherte die Existenz eines Landes, dessen Grenze Ergebnis des Sieges der Roten Armee über den deutschen Faschismus war. Diese Grenze markierte den unversöhnlichen Gegensatz zwischen dem imperialistischen Lager und den vom Faschismus befreiten Gebieten. Diese Grenze musste gut gesichert werden, denn schon vor 1939 war der Hauptgegner der Westmächte nicht der deutsche Faschismus, sondern die vom Imperialismus befreite Sowjetunion. 

Folglich sicherte die Nationale Volksarmee im Verbund mit den Grenztruppen der DDR und im festen Bündnis der Warschauer Vertragsstaaten den militärischen Frieden in Westeuropa nach dem Motto: wenn du den Frieden willst, bereite dich auf den Krieg vor - d.h. es hielt ihre aggressiven westlichen Gegner mit einer schlagkräftigen Armee in Schach. Umgekehrt jedoch nutzte kein einziges Mitglied dieses Bündnisses seine militärische oder wirtschaftliche Stärke zur Zerstörung und Ausplünderung anderer souveräner Staaten - im Gegensatz zur sogenannten westlichen Wertegemeinschaft, zu der sich die BRD zählt.

Im Rahmen dieses Bündnisses hat die NVA der DDR die Existenz eines Staates geschützt,

  • in dem die Hauptverantwortlichen für den 2. Weltkrieg - die Großkonzerne und die Junker - entmachtet waren. In der BRD wurde ihnen kein Haar gekrümmt.
  • in dessen Verfassung alle Elemente der direkten Demokratie verankert waren; entsprechend hatte jeder Bürger das Recht, in allen Bereichen das gesellschaftliche Leben mit zu planen und mit zu gestalten. Gesellschaftliche Organisationen, wie z.B. der FDGB und die FDJ, waren in der Volkskammer vertreten und hatten Gesetzesinitiative. Das Grundgesetz der BRD kennt diese Rechte nicht.
  • dessen Verfassung nicht nur die allgemeinen Freiheitsrechte sondern auch die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte allen Bürgern garantierte, die die Vereinten Nationen erst 1966 in einer Internationalen Konvention festgelegt haben. Das Grundgesetz der BRD kennt diese Rechte nicht.

Und heute? In der offiziellen Darstellung wird die Geschichte der Sowjetunion und der der DDR ersetzt durch Legenden von Willkürherrschaft, materieller Unterversorgung und einer angeblich aggressiven Außenpolitik. Aber warum werden noch nach über 30 Jahren der Zerstörung der sozialistischen Staatengemeinschaft diese Legenden erzählt? Der Feind der imperialistischen Staaten steht immer noch im Osten und dies muss den Menschen 'erklärt' werden. In den Legenden - so wird erzählt - sei die Sowjetunion nicht der Befreier vom Faschismus, sondern der eigentliche Aggressor gewesen, der jetzt - im Gewand der Russischen Föderation - erneut zum Sprung ansetze. Mit diesen Verdrehungen der Tatsachen soll die Ursache des 2. Weltkrieges vergessen gemacht werden: der Faschismus als brutalste Regierungsform imperialistischer Profitgier. Doch noch etwas soll vergessen gemacht werden: die seit 1917 in der Sowjetunion und seit 1949 in der DDR gelebten gesellschaftlichen Alternativen zur Barbarei der westlichen Staaten.

Seit 1989 nehmen militärische und wirtschaftspolitische Aggressionen der Nato-Staaten gegenüber denjenigen Staaten zu, die dem westlichen Bündnis widerstehen. Die eigentlichen Ziele sind die Russische Föderation und die VR China. In dieser Zeit wachsender Kriegsgefahren ist es wichtig, die gesellschaftlichen Bedingungen für eine friedliche Außenpolitik aufzuzeigen. Und hierzu trägt der Traditionsverband der NVA der DDR mit seinen Erfahrungen und seinen Einschätzungen der aktuellen Lage viel bei - so z.B. mit seiner Verbandszeitschrift Kompass und mit dem Aufruf Soldaten für den Frieden.

Das Erbe der NVA war und ist konstituierend für die Arbeit des DDR-Kabinetts e.V. in Bochum. Denn die Geschichte der DDR ist ein historisches Erbe, das nicht nur beispielgebend für die wirtschaftliche und soziale Verfassung kommender Gesellschaften, sondern auch für eine neue Friedensordnung in Westeuropa sein kann. 

Aus diesem Grund gratulieren wir zum 65. Jahrestag der Gründung der NVA der DDR - einer Armee, die mit Stolz auf ihre Vergangenheit verweisen kann.

Und uns erfüllt es mit Stolz - als korporatives Mitglied des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V., gemeinsam mit Euch, diese Erinnerung an die Armee des Friedens mit Leben zu erfüllen. 

Wir wünschen den Mitgliedern des Verbandes sowie allen ehemaligen Angehörigen der NVA und ihren Familien zum Tag der Nationalen Volksarmee alles erdenklich Gute, Glück und Gesundheit, sowie ein dreifaches „Hurra“.

 

Andreas Maluga
Vorsitzender des DDR-Kabinett-Bochum e.V.
Bochum, zum 1. Marz 2021

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