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Fröhlich, Paul

Arbeiterfunktionär und Politiker
geboren 21. März 1913 in Niederplanitz (Zwickau)
gestorben 19. September 1970

Paul Fröhlich war als Koch, Berg- und Industriearbeiter tätig, wurde 1929 Mitglied des KJVD und der Revolutionären Gewerkschaftsopposition, 1930 der KPD.
Nach der faschistischen Machtübernahme wurde er 1933 verhaftet und im Zwickauer Gefängnis, Schloß Osterstein, eingekerkert. Nach seiner Entlassung beteiligte er sich ununterbrochen am antifaschistischen Widerstandskampf.
1939 wurde er eingezogen und war bis 1944 Soldat in der Hitlerwehrmacht.
Nach der Befreiung vom Faschismus leistete er von der ersten Stunde an Parteiarbeit. Er war 1945 Sekretär für Agitation und Schulung in der KPD-Kreisleitung Glauchau, 1946/49 Sekretär für Propaganda und Kultur der Kreisleitung Dresden, 1949/50 Sekretär der Kreisleitung Bautzen und 1950/52 der Kreisleitung Leipzig.

Von 1952 bis zu seinem Tode arbeitete Paul Fröhlich als 1. Sekretär der Bezirksleitung Leipzig der SED, seit 1954 als Mitglied des ZK und war seit 1963 Mitglied des Politbüros.
Ab 1960 war er Vorsitzender des Volkskammerausschusses für Nationale Verteidigung.

Am 01.12.1971 wurde der Unteroffiziersschule IV, dem späteren AZ-10, (MB-III) der Ehrenname "Paul Fröhlich" verliehen.

 

Quelle:
"Ihr Vermächtnis - Unsere Tat"
Material des Militärbezirkes Leipzig, 1988

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