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Georgi Dimitroff

bulgarischer Staatsmann und Führer der internationalen Arbeiterbewegung
geboren 18. Juni 1882 in Kovacevzi
gestorben 2. Juli 1949 im Sanatorium Borowicha bei Moskau

Der gelernte Schriftsetzer begann als Gewerkschaftsfunktionär seine revolutionäre Tätigkeit, wurde 1902 Mitglied der SDAPB, gehörte zu ihrem revolutionären Flügel („Engherzige") und war seit 1909 ZK-Mitglied, 1913 Parlamentsabgeordneter, im Mai 1919 Mitbegründer der BKP.
Wegen führender Beteiligung am Septemberaufstand 1923 mußte er emigrieren. Er war Mitglied des Auslandsbüros der BKP und seit 1928 des EKKI.
Am 9. März 1933 wurde Georgi Dimitroff in Berlin verhaftet und im Reichstagsbrandprozeß in Leipzig angeklagt. Während des Prozesses entlarvte er diese faschistische Provokation, wurde selbst zum Ankläger des Faschismus und verteidigte die kommunistische Weltanschauung.
Er entwickelte besonders in seinem Schlußwort neue strategische und taktische Linien des Kampfes der Arbeiterklasse um die Aktionseinheit und zum Sieg über den Faschismus, was zur Belebung des antifaschistischen Widerstandskampfes führte.

Die internationale Solidarität und die Hilfe der UdSSR befreiten ihn am 27. Februar 1934. 1935/37 wirkte er als Generalsekretär der Komintern, 1937/45 als Abgeordneter des Obersten Sowjets der UdSSR.
Im zweiten Weltkrieg war Dimitroff Initiator der Vaterländischen Front Bulgariens, 1946/49 Ministerpräsident Bulgariens und Führer der BKP.

Am 01.03.1986 wurde dem Leitungsbauregiment 3 (MB-III) der Ehrenname "Georgi Dimitroff" verliehen.

 

Quelle:
"Ihr Vermächtnis - Unsere Tat"
Material des Militärbezirkes Leipzig, 1988

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