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Otto Buchwitz

Arbeiterführer und Politiker, konsequenter Vorkämpfer für die Einheit der deutschen Arbeiterbewegung
geboren 27. April 1879 in Breslau (Wroclaw, Polen)
gestorben 9. Juli 1964

Otto Buchwitz, Metallarbeiter und Weber, trat 1896 der Gewerkschaft und 1898 der SPD bei. An der Seite August Bebels kämpfte er gegen den deutschen Militarismus.
1919/33 war er Sekretär des SPD-Bezirks Niederschlesien, 1921/24 Abgeordneter des Preußischen Landtags und seit 1924 des Reichstages. Nach Errichtung der faschistischen Diktatur arbeitete er bis August 1933 illegal, danach emigrierte er nach Dänemark. Dort verhaftete ihn 1940 die dänische Polizei und lieferte ihn an die Gestapo aus.
Buchwitz wurde zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt und in Brandenburg und im KZ Sonnenburg gefangen gehalten.
Nach der Befreiung setzte er seine ganze Kraft für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse ein. Als Vorsitzender des Landesvorstandes Sachsen der SPD bereitete er gemeinsam mit Hermann Matern die Vereinigung der Arbeiterparteien in Sachsen vor.
Seit Gründung der SED war er Mitglied des Parteivorstandes bzw. des ZK und Vorsitzender der Landesleitung Sachsen, 1948/ 50 wurde er gemeinsam mit Hermann Matern Vorsitzender der Zentralen Parteikontrollkomission.
Seit 1950 war Buchwitz Alterspräsident der Volkskammer, seit 1953 Ehrenpräsident des Deutschen Roten Kreuzes. Er hatte entscheidenden Anteil an der Vereinigung der SPD und KPD und erwarb sich Verdienste um die Entwicklung der SED und der DDR.

Am 07.10.1967 wurde dem  Panzerregiment 11 (11. MSD) der Ehrenname "Otto Buchwitz" verliehen.

Quelle:
"Ihr Vermächtnis - Unsere Tat"
Material des Militärbezirkes Leipzig, 1988

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