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Otto Brosowski

Kommunist und Kämpfer gegen den Faschismus
geboren 6. Dezember 1885 in Gerbstedt
gestorben 30. Januar 1947

Der Bergmann Otto Brosowski wurde 1921 Mitglied der KPD und Leiter der Betriebszelle des Vitzthum-Schachtes im Mansfelder Revier.
Als anläßlich des 11. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution die KPdSU-Betriebsgruppe der Dzierzynski-Grube in Kriwoi Rog den Beschluß faßte, den Mansfelder Bergarbeitern als Zeichen der Solidarität eine Fahne zu senden und diese am 21. April 1929 auf einer Großkundgebung in Gerbstedt übergeben wurde, legte er das feierliche Gelöbnis ab, diese Fahne zu behüten, bis die Arbeiterklasse auch in Deutschland gesiegt habe.
Während der Zeit des Faschismus wurde die Fahne von ihm und seiner Frau Minna Brosowski trotz Hausdurchsuchung, Drangsalierung und Mißhandlung versteckt gehalten (Otto Brosowski war 1933/34 im KZ Lichtenberg inhaftiert).
Nach der Zerschlagung des Faschismus konnte die Fahne der einmarschierenden Sowjetarmee unversehrt entgegengetragen werden. Bald nach der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus verstarb Otto Brosowski in seiner Heimatstadt an den Folgen der KZ-Haft.
Sein Leben und die Ereignisse um dieses frühe Symbol deutsch-sowjetischer Freundschaft schildert Otto Gotsche in seinem Roman „Die Fahne von Kriwoi Rog".

Am 01.03.1986 wurde dem Nachrichtenbataillon 11 (11. MSD) der Ehrenname "Otto Brosowski" verliehen.

 

Quelle:
"Ihr Vermächtnis - Unsere Tat"
Material des Militärbezirkes Leipzig, 1988

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